nochmals zum zum Rücktritt des Oferdingers Bezirksbürgermeister Schönenborn

Schlagwörter

, , , , ,


die freien gedanken

der Fall hat auch bundesweitet Wellen geschlagen, zu Recht.

Auch wenn von Mitgliedern des Opfterdinger Bezirksgemeinderat wie auch von den Vertretern der dumpfbackenen sogenannten »Oferdinger Freundeskreises für Flüchtlingshilfe« (sie wollen das gegenteil von Flüchtlinge in ihrer Nähe) jetzt versuchen glauben zu machen „das war allen so nicht gemeint“ und „die Eskalation lag auch am ehemaligen Bezirksbürgermeister Schönenborn“ bleibt es bei einem ungeheuerlichen und undemokratischen Vorfall.

Lobenswert ist, dass von Seiten der Reutlnger Stadtführung und vom Reutlinger Gemeinderat deutliche Worte gekommen sind, hier (Gemeinderat)… und hier OB Bosch)… zwei Bespiele.

Da man die Sach noch nicht als erledigt ansehen kann (wie Frau Bosch in dem Interview unterschwellig vermitteln versucht), war und ist es natürlich spannend wie es weitergeht. Der Opferdinger Bezirksgemeinderat schlug einen „Kompromis“ vor, 56 stat 76 Flüchtlinge sollten aufgenommen werden. Das zeigt doch dass sie die Sachlage nicht erkannt haben bzw. nicht erkennen wollen. Das Sanktflorianprinzip („verteilt sie doch…

Ursprünglichen Post anzeigen 146 weitere Wörter

Advertisements

Gewalt gegen Bezirksbürgermeister – zum Rücktritt des Oferdingers Bezirksbürgermeister Schönenborn

Schlagwörter

, , , , , , , ,


die freien gedanken

nun auch in  der“Grosstadt Reutlingen“: persönliche Drohungen gegen einen Demokraten, der seine Aufgabe im Sinne des Grundgesetzes erfüllt, führen zum schlimmsten was in einer Demokratie passieren kann: zum Rücktritt eines Aktiven Bürgermeisters von seinem Engagement für diese Gesellschaft.

Wie weit sind wir gekommen, wenn ein kleiner Mob mit rassiischtischen Gedankengut es schafft die Axt an die lokale Demokrtie zu erheben, und mit ihren Drohungen erreicht, das 9 von 10 Bezirksgemeinderäten den Rücktritt des ehrenamtlich tätigen Bezirksbürgermeister Schönenborn fordern, un der nach weiteren Gewaltandrohungen aus der „Bevölkerung“ zerknirscht aufgeben nuss?

Was war passiert: ich zitiere mal aus er Presseerklärung der Stadt Reutlingen:

„Persönliche Anfeindungen und anonyme Drohungen gegen meine Person und gegen meine Frau haben den Ausschlag gegeben, dass ich auch aus Rücksicht auf meine Familie diesen Schritt gehe“, hatte Ralph Schönenborn in seiner Rücktrittserklärung geschrieben. Anfeindungen und Drohungen, die im Wesentlichen aus der klaren Haltung resultieren, die der Bezirksbürgermeister in…

Ursprünglichen Post anzeigen 676 weitere Wörter

Toller Schulzirkus PICOBELLO trat zum 19. mal in der Pomologie auf

Schlagwörter

, , , , , ,


Der Schulzirkus PICOBELLO der Freien Georgenschule hatte letzte Woche wieder einen fumullanden Auftritt an zwei Taten in der Pomologie auf. Zweimal volles Zelt die gespannt dem Programm der 80 Schülerinnen und Schüler, viele ehrenamtliche Träiner, Zeltaufbauer, verköstoger, organisatoren usw. geschaut haben.

Den Sponsoren des Spektakels, der Stadt Reutlingen, der Kreissparkasse, JugenArt sei Dank, dass sie dem kulturellen, ja dem jugendkulturellen Leben in Reutlingen ein derart schönens Geschek ermöglicht haben. Die Artistinnen und Artisten, so wi die Zirkuscrew danken Ihnen für dafür.

Der Reutlinger Generalanzeiger hat einen guteh Artiekl zu den Aufführungen verfasst, auf den wir hier hinweisen wollen:

Die ganze Welt im Zelt des Zirkus Picobello

VON MARTIN BERNKLAU

REUTLINGEN. Wenn die Freie Georgenschule und ihr Zirkus Picobello die Manege für ihre Clowns und Artisten freigeben, dann steht immer ein Motto über allem. Bei diesem Zirkuswochenende mit zwei ausverkauften Vorstellungen in der Reutlinger Pomologie hieß es diesmal »Die ganze Welt im Zelt«.

Für die artistische Weltreise hatten 88 Schüler der Klassenstufen vier bis elf ein halbes Jahr lang wöchentlich trainiert. Das Heer der Helfer und Organisatoren aus Kollegium, Elternschaft und Freundeskreis noch nicht mitgerechnet. Nicht zu vergessen die Proben für das großartige Zirkusorchester, das fast zwei Stunden lang mit immer neuen einschlägigen Nummern und Arrangement das spektakuläre Treiben in der Manege unter der Zirkuskuppel wunderbar begleitete. Aber die Waldorfschule kann ja auf ganz große Erfahrung zurückgreifen: Die erste Gala gab es im Jahr 2001.

Von der Bronx bis in den Urwald
Die Weltreise führte vom indischen Bollywood über die Bronx nach Brasilien, ließ Afrika nicht links liegen und machte sogar einen Abstecher in ozeanische Unterwasser-Gefilde. Nicht nur die taffe Clowns-Truppe mit ihren köstlichen Running Acts war witzig, auch mancher Einfall zwischendurch ließ die Leute lauthals lachen – etwa der brüllende Tiger im asiatischen Urwald, durch den sich weder die Clowns noch die Feuer-Jongleure aus der Ruhe bringen ließen. Für deren brandgefährlichen Auftritt gegen Ende hatte ein Feuerwehrmann ausgerechnet die besten Plätze ganz vorn kurzfristig räumen lassen. Auch ein Gag, natürlich.

Nachdem die Clowns am Flughafen das Reisemotiv vorgegeben hatten, nahmen es Einradfahrer mit ihren Rollköfferchen gleich witzig und artistisch auf. Die kraftvoll-dynamischen Trampolin-Springer aus der Bronx, Tänzerinnen und Balance-Künstler auf ihren Bällen und Rola-Bolas hatten die ersten Nummern, bevor die Katzen-Truppe sich auf die Trapeze heben ließ und die als »Stangen-Mädels« angekündigten Schwebebalken-Turnerinnen in ihren Baströckchen auch mit ihrer Fußkitzel-Einlage für Entzücken sorgten.

Schwankende Equilibristen-Bretter, Hula-Hoop-Reifen mit und ohne Feuer und vor allem die hippen Diavolos und die Wave-Board-Jonglage beherrschten die Georgenschul-Artisten so perfekt, als hätten sie noch nie etwas anderes gelernt. Als die Show nach Britannien kam, gab es echte Dudelsack-Klänge und sorgsam mit Union Jacks bemalte Gesichter. Danach mühten sich die Reise-Komiker am Essen mit Stäbchen ab, bevor zu Bühnennebel noch einmal die Katzentruppe gymnastische Akrobatik zeigte, chinesische Stelzenläufer mit Schirmchen ihre Runden drehten und die Artistinnen am Tuch bei der spektakulären Fall-Nummer den Atem der Zuschauer stocken ließen. Natürlich gab es zum Abschied der Artisten tosenden Applaus auch für die Leute, die für szenische Gags, die fantastischen Kostüme, die originellen Requisiten, die perfekte Technik und die flinke Logistik zuständig waren – und für die famose Pico-Band.

Besonders aber brandete der Beifall für die Trainer auf, die das artistische Können der Freien Georgenschule über all die Jahre auf eine Höhe gehievt haben, bei denen auch Kenner professioneller Zirkuskunst nur staunenden Respekt zollen können. Der Zirkus Picobello ist wirklich mit allen Wassern gewaschen. (GEA)

hier im GEA vom 15.06.2015

 

Adbusting Gruppe “Dies Irae” über Außenwerbung und das Verhältnis von Stadt und Werbung

Schlagwörter

, , , , , , , , , , , ,


ein äußerst interessantes Interview zum Thema Außenwerbung und das Verhältnis von Stadt und Werbung auf urbanshit.de, auch ein Thema für Reutlingen:

 

Interview mit der Adbusting Gruppe “Dies Irae” über Außenwerbung und das Verhältnis von Stadt und Werbung

„Der öffentliche Raum gehört uns allen und wir tun gut daran, hin und wieder unter Beweis zu stellen, dass wir selbstermächtigt dort intervenieren, weil es uns zusteht.“

Die Gruppe Dies Irae nimmt sich mit ihren Adbustings gezielt das Thema Außenwerbung vor und stellt dessen Omnipräsenz in den Städten in Frage. Wir haben mit der Gruppe, die in mehreren Städten aktiv ist, gesprochen und ein interessantes Interview über Werbung im öffentlichen Raum, das Verhältnis von Stadt und Werbung, Adbusting und Alternativen zur Werbeflut geführt.

Wer und was verbirgt sich hinter “Dies Irae”?

Politische, künstlerische und selbstdenkende Menschen, die den öffentlichen Raum von der visuellen Umweltverschmutzung, auch Außenwerbung genannt, befreien. „Dies Irae“ (lat. Tag des Zorns) ist eine kraftvolle Sequenz in Verdis „Requiem“.

Ihr prangert die Omnipräsenz von Außenwerbung in den Städten an und schlagt Alternativen vor. Was motiviert euch aktiv zu werden?

Der öffentliche Raum sollte der Gesellschaft dienen. Kommerzielle Außenwerbung verfolgt eindeutig nicht dieses Ziel: “The goal of advertising is to sell more stuff to more people more often for more money”, sagte ein ehemaliger Coca-Cola-Manager. Wenn wir es ernst meinen mit Nachhaltigkeit, brauchen wir aber einen ressourcen- und klimaschonenden Lebensstil. Werbung steht somit Nachhaltigkeit entgegen und täglich fordern uns 3.000 Werbebotschaften auf, mehr Zeug zu kaufen, von dem wir nicht wussten, dass wir es überhaupt brauchten.

Werbung, wie wir sie heute größtenteils sehen, ist ein anti-aufklärerisches Projekt. Greenwashing Kampagnen täuschen über die wahren Probleme hinweg und gaukeln uns vor, dass alles in bester Ordnung sei: Keep shopping, everything is fine! Werbung hat es geschafft, dass wir den Konsum an sich schon für etwas Erstrebenswertes halten, ohne zu kritisch hinterfragen, was die Kehrseite unserer „materiellen Selbstverwirklichung“ ist.

Häufig wird eine stereotype, sexistische oder rassistische Bildsprache verwendet, die Menschen diskriminiert.

Es darf uns auch nicht wundern, dass die meisten Frauen unzufrieden mit ihrem Körper sind, wenn sie überall das mit Photoshop manipulierte Model sehen.

Kinder, die noch gar nicht wissen, was die Absicht von Werbung ist, sind eine interessante Zielgruppe, weil sie über immer mehr Geld verfügen und je früher sie an Marken gewöhnt werden, desto treuer bleiben sie diesen.

Während man in den Print und Online-Medien mehr oder weniger durch Überblättern oder das Nutzen eines Adblocker selbst entscheiden kann, ob man Werbung sehen möchte oder nicht, kann man Plakaten im öffentlichen Raum nicht ausweichen…

…genau das ist ja das Problem. Ich muss mich nun mal in der Stadt fortbewegen. Mein Kind von der KiTa abholen, zur Uni, Freunde besuchen. Dabei prasselt überall der Dauermonolog der Außenwerbung auf mich ein. Es gibt keine Option der Werbung zu entkommen (wie umschalten oder umblättern). Wir brauchen auch Adblocker für den öffentlichen Raum!

„AUSSENWERBUNG TRIFFT. JEDEN.“ Stimmt: Ungefragt und omnipräsent nervt sie uns! Unausweichlich und ohne aktive Zuwendung werden potentielle Konsument*innen mit Kaufaufforderungen angeregt. Und das Ganze 24 Std., da auch nachts beleuchtet wird.

Adbusting von Dies Irae in Braunschweig (Foto: Dies Irae)

Die meisten stellen Werbung im öffentlichen Raum nicht sonderlich in Frage … könnt ihr euch erklären wieso das so ist?

Kurz gesagt: Weil es einem Systembruch gleich kommt, Werbung abzulehnen.

Es wird als Normalzustand hingenommen, dass wir immer wieder neue Sachen kaufen sollen. Je mehr Wirtschaftswachstum desto besser. Mehr, mehr, mehr und schneller konsumieren(!) – weil’s gut für die Wirtschaft ist. Die neoliberalen Ökonom*innen sagen, dass mehr Wirtschaftswachstum zu einer besseren Welt führt: mehr Umverteilung wird ermöglicht, Umweltschutzmaßnahmen können so erst finanziert werden, und Arbeitsplätze werden geschaffen. Nur werden diese Versprechen in der Realität nicht eingelöst, weil die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, der Schaden durch den Konsum größer ist, als es Umweltschutzprogramme es je sein können und Arbeitsplätze durch fortschreitende Technologisierung wegrationalisiert werden.

Zudem fehlt ein Bewusstsein dafür, dass die fortschreitende Kommerzialisierung und Privatisierung des öffentlichen Raums, Angriffe auf Freiräume in der Stadt sind.

Mit Geld kann man sich recht einfach das visuelle Gestaltungsrecht der Stadt erkaufen. Für ca. 150.000€ gibt es z.B. alle Citylight-Posterflächen der Bushaltestellen und Bahnhöfe in Berlin für eine Woche, was größeren Marken auch regelmäßig nutzen. Ohne Geld bekommt man nur sehr schwer eine ähnliche Präsenz in der Stadt. Das ist keine sonderlich demokratische Stadtgestaltung …

Wer viel Geld hat, kann viel öffentlichen Raum gestalten. Dabei kann Mensch sich schon mal wie in einer „Kampf-Arena der Konzerne“ vorkommen. Pepsi wirbt Cola, Apple gegen Samsung, H&M gegen C&A, BMW gegen VW. Ausgestattet mit großzügigen Werbe-Budgets führen sie einen Kampf gegeneinander, um steigende Absatzahlen, Bekanntheitsgrad und Image. Bei diesem Kampf betreten wir die Arena nur als passive Zuschauer, die den Unternehmen brav von ihren Sitzen zujubeln dürfen. Der öffentliche Raum gehört aber uns allen und wir tun gut daran, hin und wieder unter Beweis zu stellen, dass wir selbstermächtigt dort intervenieren, weil es uns zusteht.

In Sao Paulo wurde bereits vor etlichen Jahren großflächige Werbung im öffentlichen Raum verboten. Aktuell zieht das französische Grenoble als erste europäische Stadt nach. Kann das eine Lösung sein?

Wenn wir uns den Einfluss der Werbung auf unsere Gesellschaft bewusst machen, sind werbefreie Städte nur folgerichtig. Diese Städte zeigen das werbefreie Städte möglich sind und zugleich an Ästhetik gewinnen.

Trägt Werbung nicht auch zur Identität von Städten bei? Man denke z.B. an den Times Square in New York oder den Piccadilly Circus in London…

Das sind Orte, an denen sich Werbung ganz punktuell ballt. Die grelle und kunterbunte Reizüberflutung zieht Tourist*innen an. Die Touris suchen hier jedoch ganz gezielt den Werbe-Overkill. Es geht aber um das täglich grüßende Murmeltier an jeder Ecke, das uns anfixt neuen Elektro-Wohlstandsschrott zu kaufen oder realitätsferne Schönheitsideale reproduziert.

Die „Verunreinigung“, der Bruch des gewohnten Stadtbildes durch Street-Art, begeistert schließlich auch mehr Menschen als die langsam bröckelnde Glitzerwelt der Shopping-Malls.

 

Adbusting von Dies Irae in Berlin (Foto: Dies Irae)

Die Infrastruktur für Werbeposter und digitale Billboards ist massig vorhanden. Was ließe sich noch mit den Flächen schönes machen?

Warum gestalten die Menschen vor Ort die Flächen nicht einfach selbst? Das Sommerprogramm des Jugendzentrums, die neue Nachbarschaftsinitiative lädt in die Eckkneipe ein, die Öffnungszeiten des Schwimmbads… All das hat doch viel größere Relevanz für die Leute aus dem Kiez, als die neue Generation Smartphones oder der neue 1-Euro-Burger, der beworben wird. Wäre es zudem nicht viel abwechslungsreicher wenn Künstler*innen die Flächen bespielen dürfen? „Kunst statt Kommerz“ lautet die Devise.

Vielen Dank für das Interview.

 Quelle: http://urbanshit.de/interview-mit-der-adbusting-gruppe-dies-irae

 

Termintipp gegen TTIP für Kurzentschlossene

Schlagwörter

, , , , , , , ,


Mitglieder der Württembergischen Philharmonie werden morgen, den 21.5., am Tag der kulturellen Vielfalt , vormittags um 11.00 bei Osiander (Eingang Wilhelmstrasse) eine Klang-Infoveranstaltung BUCHHANDEL STATT FREIHANDEL zu TTIP und TISA mitgestalten.

Herr Seifert, Filialleiter der Reutlinger Buchhandlung, wird begrüßen und über die Auswirkungen von TTIP und TISA auf den Buchhandel informieren. Über die Bedeutung für die Kulturschaffenden, besonders die OrchestermusikerInnen, werden diese selber informieren, u.a. gestützt auf die Mitteilungen, die der Deutsche Musikrat und die DOV auf ihren Seiten veröffentlichen.

Deren Resolutionen werden auf der Veranstaltung vorgetragen, umrahmt von einem Satz aus Schuberts Streichquintett D 956 und einem Satz aus Mozarts Flötenquartett KV 285.

Reutlingen: Gewerbegebiete, Arbeitsplätze, Einwohner

Schlagwörter

, , , , , , , , ,


interessanter und wichtiger Gedankengang zur Entwicklung Reutlingens, daher rebloogt…..
Danke Hans-Jörg.

Die Wähler sind frei

Muß Reutlingen immer mehr Natur zubetonieren, um genügend Arbeitsplätze zu haben? Muß Reutlingen immer mehr Natur zubetonieren, um immer mehr Wohnungen zu bauen? Für die dann wieder mehr Arbeitsplätze geschaffen werden müssen? Wer dreht hier am Rad immer weiter? Wem soll das nützen? Den Reutlingern, die schon immer hier wohnen und dann immer weniger Natur haben und immer teurere Mieten – wenn nur Arbeitsplätze gebaut werden? Oder immer weniger Natur und Luft, dafür mehr Verkehr und Arbeitsplatzkonkurrenz, wenn v.a. Wohnungen gebaut werden?

Der IHK-Präsident möchte ein Gewerbegebiet zwischen Reutlingen und Metzingen (GEA vom 15.01.15 hier, hier der Link) – also z.B. da, wo heute um Tierheim und Tannenhof noch letzte schöne offene Ackerflächen Platz für Mensch und Tier bieten. Oder in Altenburg bei MAN, Modine und Hirschburger soll mehr Acker dem Beton weichen (Bildertanz hier).

Die Situation in der erfolgreichen Nachbarstadt TÜ wird in diesem Tagblatt-Artikel diskutiert…

Ursprünglichen Post anzeigen 25 weitere Wörter

Reaktionen zum Reutlinger Umgang mit den Stolpersteinen

Schlagwörter

, , , , , , , ,


heute wurden DREI Leserbriefe im GEA zum Thema des vorherigen Posts hier im Blog abgedruckt. Ich findes es erfreutlich mit welcher Klarheit hier Bürger Position beziehen, daher…..

Stolpersteine
»Schäme mich für Reutlingen«

Ich schäme mich für Reutlingen. Und Reutlingen, das bin auch ich. Schon Ihr letzter Bericht (GEA, 27. März 2015) über den Wunsch von Hannelore Maier und die Sitzung des Gemeinderats zum Thema »Stolpersteine auch in Reutlingen?« hat in mir einiges an Emotionen ausgelöst.

Genau zwei Wochen sind seitdem vergangen – und Frau Maier konnte leider nicht warten, bis der Reutlinger Gemeinderat die Sache ausdiskutiert hat. Ich finde es schlicht unglaublich, dass sich in unserer Stadt Entscheidungsträger mit der Empathie suggerierenden Begründung, mit den Stolpersteinen würden die Opfer des Holocaust noch einmal mit Füßen getreten, dem klar und deutlich geäußerten Wunsch eines Opfers nach genau dieser Form des Gedenkens entziehen.
Was soll das? Nein, ich verstehe es nicht. Und ich will nicht den Tag erleben, an dem mich meine sehr aufgeweckten Nichten aus dem Rheinland, wo Stolpersteine zum Stadtbild gehören, fragen: »Gab es in Reutlingen gar keine Juden? Oder warum habt ihr keine Stolpersteine?« Ich habe noch nie gesehen, dass sie achtlos über die Steine hinweggetrampelt wären, im Gegenteil.

Ich schäme mich für Reutlingen. Und Reutlingen, das bin auch ich.

Beatrix Schubert, Reutlingen

und

Stolpersteine

»Beschämend und unwürdig«

Nun ist sie gestorben – Hannelore Maier, ehemalige jüdische Bürgerin der Stadt Reutlingen.

Ihr sehnlicher Wunsch, in Reutlingen mit zwei Stolpersteinen an ihre im Nationalsozialismus zum Opfer gefallenen Eltern zu erinnern, blieb zu ihren Lebzeiten unerfüllt.

Bleibt er auch unerfüllt? Die Frauengeschichtswerkstatt hat die Stolpersteine angeregt, ein interfraktioneller Antrag von vielen Fraktionen hat zur Debatte im Reutlinger Gemeinderat geführt – wenn abgestimmt worden wäre – es wäre zur Mehrheit gekommen.

Mit Hilfe der Geschäftsordnung der größten Fraktion im Gemeinderat geht’s wieder zurück – in den Ausschuss. Beraten war schon alles!

»Sich zu erinnern ist Pflicht, denn wo es keine Erinnerung gibt, hält das Böse die Wunde weiter offen«, sagte Papst Franziskus dieser Tage.

Ungefähr 50 000 Stolpersteine halten die Erinnerung in der Republik bisher aufrecht – nur in Reutlingen eben nicht! Dies ist beschämend und unwürdig zugleich – das gilt es zu ändern, denn über Stolpersteine soll ja (bildlich gemeint) erinnerlich gestolpert werden …

Wilfried Müller, Reutlingen

sowie

 Stolpersteine
»Eine Winzigkeit von Wiedergutmachung«

Am 30. März 2015 starb in London die ehemalige jüdische Bürgerin von Reutlingen, Hannelore Maier, geboren 1922. Der Chef des Reutlinger Geschichtsvereins, Dr. Borth, flog zu ihrer Beerdigung nach London. Frau Maier musste als Jugendliche zusammen mit ihrem Bruder 1938 wegen der Gräuel der Nazis nach England in Sicherheit gebracht werden; Kinder-Verschickung war damals gerade noch möglich. Im Jahre 2011 stellte Dr. Borth das Buch über das Schicksal der Eltern von Hannelore in einem Festakt auf dem Rathaus vor. Der Vater beging im Jahr 1937 Selbstmord, die Mutter Bea kam 1942 in Auschwitz um. Bei diesem Festakt konnte ich die gescheite Frau Hannelore Maier auch erleben.

Unser jüngerer Sohn wohnt mit Familie in der Schumann-Straße in Frankfurt. Im Jahr 2013 rief da meine Schwiegertochter aus Frankfurt an: Opa, du hast es ja immer mit den Juden, jetzt kannst du einen Stolper-Stein sponsern, dieser kostet 120 Euro. Sofort schickte der Opa das Geld. Die Schumann-Straße ist eine sehr lange Straße und da sollten gleich 15 Stolper-Steine in einer Aktion gesetzt werden. Da war indessen anfänglich die nötige Spendensumme noch nicht zusammen.

Man startete einen Briefkasten-Spenden-Bettel. Die Frankfurter ließen sich nicht lumpen. Spontan kam das Geld zusammen. Und in einem Zuge wurden alle Juden-Steine etabliert. In Frankfurt werden die Stolpersteine verlegt von der Initiative »Stolpersteine Frankfurt am Main e. V.« Der Verlegekünstler heißt »Gunter Demnig«. »Mein« Stein lautet: »Rosa Hirschmann, geb. Ambach, geb. 1883, Deportation 1941, Minsk, Tod. 1941.« Im Internet stehen von allen Steinen die Kurz-Biografien.

Der große Wunsch von Frau Maier waren noch zwei Stolpersteine für ihre Eltern vor dem Geburtshaus Kaiserstraße 117. Der Reutlinger Stadtrat hat sich bei der Frage »Jüdische Stolpersteine« lange Zeit geziert und die Sache verzögert. Bei der letzten Erörterung habe man – so Dr. Borth – längere Zeit philosophisch und sophistisch taktiert und die Entscheidung verschoben. Dabei ist die Sache – meiner Ansicht nach – einfach und zwingend: Dabei handelt es sich um eine Ehren-Schuld und eine Winzigkeit von Wiedergutmachung. Für mich ist die erforderliche Entscheidung des Rates im Jargon von Frau Merkel »alternativlos«! Das Geld dürfte kaum eine Rolle spielen; die derzeitigen Besitzer der Judenhäuser – so nehme ich als rechtschaffener Pfullinger an – würden die Beträge als Begleichung einer Ehrenschuld willig bereitstellen.

Die Folgen der höllisch-teuflischen Zeit unter Hitler, dem Typ mit dem miserabelsten Charakter aller Zeiten, ist noch nicht ausgestanden. So haben die Griechen unlängst den Deutschen eine kesse Rechnung für Reparationen serviert: reichlich 200 Milliarden Euro. Ob der Adressat Deutschland ganz richtig ist? Ich meinte – bin mir aber nicht sicher und ließe mich gern korrigieren – dass der Italien-Faschist Mussolini die Griechen angegriffen hat; als er nicht weiter kam, rief er seinen Faschisten-Bruder Hitler zu Hilfe. Allerdings: Die Ausrottung der Juden in Thessaloniki – das waren viele! – geht voll auf die deutsche Rechnung.

Dr. Friedrich Burrer, Pfullingen

 

Vielen Dank für dies klaren Statements, das läßt Hoffnung schöpfen, dass das Thema auch in den konserativen Köpfen ankommt, zu wünschen wäre es, bleiben wir dran!

Schämt EUCH CDU, WIR und Stadtverwaltung! Letzter Wunsch des NS Opfers Hannelore Maier verwehrt

Schlagwörter

, , , , , , , , ,


Es ist einer heftige Geschichte, die die Frauengeschichtswerkstatt da recherchiert und publiziert hat: die Lebensgeschichte der ehemals Reutlinger Bürgerin

Hannelore Maier.

es geht um des Schicksal einer jüdischen Reutlinger Familie: Ihr Vater, der Kaufmann Adolf Maier, musste nach NS-Boykotten sein Immobiliengeschäft schließen und nahm sich 1937 das Leben. Einen Monat zuvor war Hannelore Maier, die als Jugendliche von Nazis diskriminiert wurde, 14-jährig mit dem Bruder in ein englisches Internat entkommen. Die Mutter Babette, genannt Bea, wurde 1942 in Auschwitz ermordet.

Christl Ziegler von der Frauengeschichtswerkstatt weiß, wie sehr die 92-Jährige unter dem Verlust der Eltern und der Reutlinger Heimat litt. Maier machte sich Vorwürfe, dass sie ihre Mutter nicht vor den Nazis retten konnte. Der letzte große Herzenswunsch der 92-Jährigen war, dass noch zu ihren Lebzeiten in Reutlingen zwei Stolpersteine vor dem letzten Wohnsitz der Familie in der Kaiserstraße an ihre Eltern erinnern sollte. Die Zeit drängt. Nicht nur im Fall von Hannelore Maier, bald werden keine Zeitzeugen mehr an Dinge erinnern, die in Deutschland viele nach dem Krieg so gern vergessen wollten. Auch in Reutlingen.

Grüne, SPD und FWV im Reutlinger Gemeinderat griffen die Geschichte auf und brachten einen Interfraktioneller Antrag „Erstellen einer Gedenkkonzeption / Verlegen von Stolpersteinen im öffentlichen Raum“ im Gemeinderat ein.

Was dann in der Beratung folgte macht einen schon traurig:

Die Stadtverwaltung Reutlingen sieht Stolpersteine nicht als geeignetes Ausdrucksmittel der hiesigen Vergangenheitsbewältigung an. Nach Kulturamtsleiter Dr. Werner Ströbele hat die Stadt die Auffassung, dass die bodengleich in die Erde eingelassenen Steine dafür sorgen, dass die Namen der Opfer erneut mit Füßen getreten werden. (????) Bestehende Gedenktafeln, Mahnmale und Publikationen würden reichen.

Die CDU-Fraktion blockierte diesen Vorstoß. Karsten Amann will erst Vertreter der jüdischen Gemeinde zu deren Meinung über die Stolpersteine anzuhören. Ute Beckmann war der Meinung, dass „wir uns den Disput (mit den Stolpersteinen) in unsere Stadt holen“. Welch verquirlte Gedankengänge und Langsamkeit im Kopf!

Die Ablehnung des Antrags für die Stopersteone geschah mit Stimmen der CDU und der Fraktion von WiR („Wir in Reutlingen“).

Der Wunsch nach Stolpersteinen in Reutlingen von Hannelore Maier blieb unerfüllt

Sie hat es nicht mehr erlebt, dass Reutlinger Stolpersteine an ihre Eltern erinnern, die Opfer der Nazis wurden: Hannelore Maier ist am 30. März mit 92 Jahren in London gestorben, 6 Tage nach dem Gemneinderatsbeschluss.

 

Kommentar dazu:

Der Umgang mit Geschichte kann nicht indivduallisiert erfolgen. Es muss einen Konzens in dieser Gesellschaft geben, wie man mit der schrecklichen Ereignissen der deutschen Vergangenheit umgeht. Debatten wie die im Reutlinger Gemeinderat mit der unrühmlichen Beteiligung von Teilen der Stadtverwaltung sind beschähmend und machen die Ofer des Naziregiemes erneut zum Opfer.

Wenn die Wünsche von Opfern nach einem bestimmten Gedenken so mit Füßen getreten (welch ein Wortspiel in diesem Zusammenhang) wird wie in diesem Fall, braucht man sich nicht wundern wenn woanders Menschen den ewig Gestrigen hinterher rennen und Häusser anzünden. Ich weis diese Aussage ist etwas provakativ, aber es gibt da einen Zusammenhang. Es sind diese kleinen Puzzelsteine, die rechtes Gedanklengut Tür und Tor öffnen.

JR

 

CDU, WIR und Stadtverwaltung geht in Euch, denkt und fühlt nach und sagt JA zu den Stolpersteinen auch in Reutlingen und erfüllt den Wunsch der 92-jährigen Hannelore Maier noch nach ihrem Tod ihren sehnlichen Wunsch, er ist berechtigz und Ihr habt die Möglichkeit dazu!

HanneloreMaier

Mehr dazu:

  1. Interfraktioneller Antrag vom 12.03.2015 – Erstellen einer Gedenkkonzeption / Verlegen von Stolpersteinen im öffentlichen Raum
  2. der Antrag
  3. Schwäbisches Tagblatt vom 10.04.2015 Hannelore Maier mit 92 in London gestorben, Ihr Wunsch nach Stolpersteinen in Reutlingen blieb unerfüllt
  4. GEA vom 10.04.2015: Ihr Stolpersteine-Wunsch blieb unerfüllt
  5. GEA 20.03.2015: Stolpersteine: Was ist angemessenes Erinnern?
  6. Reutlinger Nachrichten: Zeitgemäßer Umgang mit Opfern

Privatisierung und Monetarisierung des Reutlinger Hausberges

Schlagwörter

, , , , , , , ,


das ist schon der Hammer, die Meldung heute morgen beim Frühstückstisch:

Die Achalm wird ein Closedshop für Reiche, oder nur noch zahlende Gäste dürfen auf den Reutlinger Hausberg!

Was ist passiert?

Die Eigentümer des Hotels bauen eine Paywall für die Besucher auf: ab sofort kostet es Taler wenn man auf die Achalm rauf fahren und parken will. Nicht jeder ist so gut zu Fuß, dass er von unten bis oben rauf laufen kann. Wenn ich mit meiner Oma auf den Berg aller Reutlinger gehen will, habe ich kaum mehr eine Change mit ihr bis auf halber Höhe zu kommen (die paar Plätze am Scheibengipfel werden heiß umkämpft sein).

Wer hat hier nicht aufgepasst?

Ist von der Stadt Reutlingen beim Verkauf und der Baugenehigung des Palastoprotzo von den Herren Investoren über den Tisch gezogen worden? Wie kommt man z.B. zum Obstbaumschneiden auf die andere Seite des Hotels?

Ich rege mich einfach auf über die Gedankenlosigkeit der Verantwortliche in der Verwaltung, bzw. über die Frechheit der Investoren.

Man kann nur hoffen, das es zu einem Aufschrei bei den Reutlingern kommt!

Liebe Reutlinger das ist EUER Berg, eure Achalm, wehrt Euch gegen die Privatisierung und Monetarisierung des Reutlinger Hausberges

https://i2.wp.com/www.interessantes.at/dollartrick/1dollar_front.jpg

Achalm – Parken auf dem Platz vor dem Restaurant/Hotel wird für »Nichtgäste« künftig kostenpflichtig. Eigentümer lassen eine Schranke aufstellen

Ohne Verzehr muss geblecht werden

REUTLINGEN. Die Eigentümer machen den Parkplatz auf der Achalm dicht. Nicht ganz dicht, aber mithilfe einer Schranke, die in den vergangenen Tagen montiert wurde, wird das Parken für Ausflügler, die nicht das Restaurant oder Hotel besuchen, künftig kostenpflichtig. Weiterlesen

Schützenswert: Reutlinger Streuobstwiesen

Schlagwörter

, , , ,


Roland Herdtfelder und Elke Seinbrunn (NABU Reutlingen) erschienen im Reutlinger Tagblatt/Südwespresse am 04.04.2015:

Schützenswert

Im Mai blühen die Obstbäume im und um die Wohngebiete Hohbuch und Schafstall. Dann genießen wir bei Spaziergängen die Blütenpracht der Bäume und der blumenreichen Glatthaferwiesen – dem typischen Unterwuchs dieser Baumbestände. Dieser Wiesentyp entstand mit der Stallhaltung von Rindern, um Heu und das Öhmd als Futter zu gewinnen. Heute verschwinden diese artenreichen Wiesen immer mehr – trotz vieler Initiativen von Naturschutzverbänden, dem Verein „Blumenwiesen-Alb“, den Initiativen und Projekten wie die Aufpreisinitiative „Feines von Reutlinger Streuobstwiesen“, dem „Schwäbischen Streuobstparadies“, „Apfelbaumpaten“. Sie alle suchen nach Strategien, Streuobstbestände und die dazu gehörigen zweischürigen Blumenwiesen zu erhalten.

Diese zeichnen sich durch bestimmte Kennarten wie Wiesen-Glockenblume, Wiesen-Flockenblume, Wiesen-Bocksbart, Wiesen-Salbei und Zottiger Klappertopf aus. Die über 70 Blütenpflanzen sind die Grundlage einer reichen Insektenwelt. Vor allem Honigbienen profitieren davon. Sie bestäuben über 50 Prozent der Obstbaumblüten. Deshalb sind die Baumwiesenbesitzer dankbar, wenn ein Imker seinen Bienenstand aufstellt. Für Steinkauz, Wendehals, Gartenrotschwanz und Grünspecht sind Streuobstbestände ein überlebenswichtiges Sekundärbiotop bei der Suche nach Brut- oder Nahrungsplätzen.

Lenkt man den Blick nach oben, entdecken Kenner alte Obstsorten wie „Wildedele“ oder „Betzinger Grünapfel“. „Streuobst“ steht für verstreut wachsende hochstämmige Obstbaumwiesen, eine etwa 200 Jahre alte Kulturlandschaft. Sie wurde aus „landesväterlicher Vorsorge“ durch „Generalskripte“ angeordnet und breitete sich vor allem im Braunjurahügelland der mittleren Voralb aus. Die Dörfer umgaben sich mit einem Gürtel von Obstbaumwiesen, die der Selbstversorgung und Vermarktung dienten: Obst, Kompott, Most, Saft und Obstschnäpse. Deshalb sind sie auch heute noch von hohem landeskulturellem Wert.

Wir können uns freuen, dass unser Wohngebiet noch „wie ein Dorf“ von Baumwiesen umgeben ist, wenn auch Gefahren drohen. Nicht alle „Gütle“ werden als typische Obstwiesen genutzt und gepflegt, manche werden überpflegt und zu kurz geschorenen Freizeitparks umgenutzt, andere verbuschen und manche werden Bauplatz oder müssen Straßen weichen. Letzteres ist der Grund, dass allein von 1965 bis heute ein Rückgang der Obstbaumbestände von über 30 Prozent zu beklagen war. Aktuell gefährdet der Feuerbrand, eine Bakterieninfektion, vor allem Birnen-, Quitten- und Apfelbäume. Inzwischen hat man ihren Wert erkannt. Viele Streuobstbestände sind in Landschaftsschutzgebiete einbezogen, auch die Baumwiesen bis zum Breitenbach sind besonders erhaltenswert, da sie als Pufferzone zum nahe gelegenen Naturschutzgebiet Listhof wichtig sind. Obstbaumwiesen sind Lebensraum für bedrohte Kleinsäuger, Vogel-, Spinnen- und Insektenarten, von denen bis zu 1000 Arten in alten Baumbeständen leben. Für Wohngebiete mildern die lockeren Baumbestände Wind, Hitze, Kälte und verhindern die Erosion in den Hanglagen.

Im Oktober wird geerntet. Die Gütlesbesitzer fahren Äpfel und Birnen säckeweise weg, lagern das Obst ein oder bringen es den Keltereien. Doch viel Obst bleibt ungenutzt am Baum oder verfault am Boden. Nur wenige Spaziergänger nehmen Fallobst in Taschen mit. Wir helfen, die Streuobstwiesen zu erhalten, wenn wir heimisches Obst und heimischen Saft kaufen und durch Mähen unseren Beitrag leisten. Reutlingen sollte sich vermehrt um den Erhalt dieser Restbestände kümmern, um das Umfeld einer Großstadt erlebenswert zu halten.

 

 

Bürgerbeteiligung absurd

Schlagwörter

, , , , , , ,


Am kommenden Samstag gibt es Gelegenheit, das Ergebnis des „Moderations-Verfahrens“ zur „Erschließung Orschel-Hagen-Süd“ anzuschauen .

Ein gutes Beispiel für alle, die der sogenannten „Bürgerbeteiligung“ kritisch gegenüberstehen. Unser Eindruck: Als mehrere Bürgerbeteiligungen nicht zu dem erwünschten Ergebnis führten, wurde in einem ausgewählten Personenkreis mit Auflage der Verschwiegenheit so lange „moderiert“, bis das vom Vorhabensträger beauftragte Moderationsbüro das „Ergebnis“ verkünden konnte.

Am Samstag von 10-13 Uhr

im Haus der Begegnung,

Berliner Ring 3

können sich nun die interessierten Bürger „in Form einer Ausstellung in Ruhe die Weiterentwicklung der Planung“ anschauen.“

Wie einigen Leserbriefen und persönlichen Äußerungen zu entnehmen ist, brodelt es in Orschel-Hagen. Die Kirchen wehrten sich vergeblich gegen eine Straße zwischen ihren Freigeländen, auf denen bisher Jugendarbeit stattfand. Das wird trotz sog. Shared-Space bei einem prognostizierten Verkehrsaufkommen von mindestens 1000 Kfz pro Tag so nicht mehr möglich sein.

Leider ist Verkehr nur als gewünschter Autoverkehr zwischen geplantem Wohngebiet und dem 200 m entfernten Einkaufszentrum Orschel-Hagens betrachtet worden.

Ein Gesamtverkehrskonzept fehlt.

Die Verkehrszunahme auf der schon jetzt stark frequentierten Nürnberger Straße wurde nicht betrachtet. Die bisherige Bushaltestelle liegt genau auf der zukünftigen Erschließungsstraße, eine Verlegung scheint schwer realisierbar. Es sind viele Fragen offen, und die Sinnhaftigkeit einer Bebauung, die sich „nicht ohne Kollateralschäden“ (Verkehrsplaner TOPP) erschließen lässt, wurde leider nie infrage gestellt. Grünland als Lunge für eine Großstadt ist in Reutlingen immer noch kein Thema.

 Einladung_Information Orschel-Hagen 2015 02 14

Wahlkrampf…. ein Haufen NIX

Schlagwörter

, , ,


eigentlich ein NICHT-Thema, aber der Müll, der uns im Moment (in Form von Wahlkrampf-Plakaten und -Prospekten) überflutet treibt schonr ec htseltsamme Blüten.

Nicht das ich gegen gegen demokratische Präsentationen vor einer wichtigen Wahl bin, nein ich fordere verständliche Aufklärung und Information von den Kantidaten und Parteien.

Und was bekommen wir zu sehen? Köpfe mit inhaltsleeren Sprüchen (oder kan mir jemand sagen ob die Bundeskanzlerin jetzt tatsächlich ins Europaparlament abgeschoben wird, so nach dem Moto: „hast du eine Oma, gehts sie nach Europa“).

Was aber dieser Tage aus dem Briefkasten quoll, war schon einmalig: mehrere Karten von einer Partei mit dem „C“, vorne drauf Konterfeis von Gemeinderats- / Kreistagskandidaten und hinten drauf Kurvorstellungen der Kandidaten und /oder Selbstdarstellungen/Kommentar derselben. Soweit so gut. Einer schoss aber den Vogel ab: Hnten ein NIX (ausser Name), was will uns der Kandidat damit sagen?

cdu0024

Förderpreis Umwelt-, Natur- und Klimaschutz 2014

Schlagwörter

, , , , , , , ,


Dotiert mit insgesamt 10.000,- Euro von Stadt Reutlingen und FairEnergie

Der neue Förderpreis für Umwelt-, Natur-, und Klimaschutz ersetzt den Reutlinger Umweltpreis. Mit dem neuen Förderpreis werden Projektvorhaben finanziell gefördert, die in vorbildhafter Weise zum Schutz unserer Umwelt und ihrer begrenzten Ressourcen beitragen. Die Projektideen, die noch nicht realisiert sind, werden von einer Jury bewertet, bezuschusst und nach der Umsetzung der Idee werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unsere Bemühungen um den Klimaschutz können auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn auch Bürgerinnen und Bürger dieses Umweltbewusstsein unterstützen. Ein Ziel des Förderpreises ist es, den Strom- und Wärmebedarf sowie den Energiebedarf langfristig deutlich zu reduzieren und CO2 einzusparen.

  • Einsendeschluss Einreichen der Projektidee: 30. April 2014

mehr Infos gibts auf der Seite der Stadt hier……
bzw. hier ne PDF…..

„Alternativer Neujahrsempfang“ ?

Schlagwörter

, , , , , , , ,


sicher, im ersten Moment hat das was bestechendes: die CDU macht einen, die „Bosch“ macht einen, die IHK, die F(uck)DP, der Automobilclub, die Spezialdemokraten (machen ihn erst in einigen Monaten) und noch so ein paar Lobbyvereine, warum soll da das alternative Specktrum nicht auch so einen „Neujahrsempfang“ machen?

In den letzten Jahren gabs den auch schon, da war er aber klein, familiär, in einem Generationenhaus in einem Stadtteil. Da hatte es meist etwas kuscheliges, was überschaubares, was gesprächsfördernedes usw….. und jetzt?

Jetzt ist die Scene auf den Blendslogan der Stadt („Halle für (fast) alle“) hereingefallen und hat sich für eine Veranstaltung die „Stadthalle“ angepachtet.

Klar, es gibt -wie für jeden Verein- einen „großzügigen“ Rabatt von der Stadt, die restlichen Hallenkosten, das Catering (Zwangsveranstaltung laut Hallenmietvertrag) und Gardarobenzwang passt nicht so ganz zu der bisherigen Tradition der Veranstaltung.

Warum die Organisatoren unbedingt in die Stadthalle wollen, ist mir und so manch anderen nicht klar, vielleicht erklären sie das mal. Ich hoffen nur sie verschlucken sich nicht dran, sowohl finanziell wie auch argumentativ.

Es wäre schade.

mehr info z.B. hier…..

ZELLE: Prozess wegen Gaststättenkonzession

Schlagwörter

, , , , , , ,


 für Jugendclub

Der Prozess wegen einer Gaststättenkonzession für einen Reutlinger Jugendclub beginnt Ende Januar vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim. Der Jugendclub Zelle klagt gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen. Die Richter waren darin der Auffassung der Stadt Reutlingen gefolgt, der Jugendclub entspreche einer ganz normalen Gaststätte. Er brauche daher eine entsprechende Konzession. Die Mitglieder der Zelle beharren darauf, ein Jugendclub und keine Gaststätte zu sein.

Das Recht auf die Stadt von morgen

Schlagwörter

, , , , , ,


Stadtteilmobilisierungen, MieterInnenkämpfe und städtische Utopien

In den letzten Jahren formierten sich neue urbane soziale Bewegungen, die sich mit einer von unternehmerischen und technokratischen Strategien bestimmten Stadtpolitik konfrontiert sehen. Die in den Protesten aufblitzenden Momente der Aneignung, Selbstermächtigung und Solidarität zeigen: Die Stadt von Morgen entsteht nicht auf Reißbrettern und in Lesesälen, sondern liegt auf der Straße.

Eine Stadt ist keine Marke, Foto: Spoeknkieker

Weltweit haben sich soziale Bewegungen in den Konfliktlinien neoliberaler Neuordnungsprozesse des Städtischen positioniert. Neben existentiellen Forderungen nach angemessener Wohnungsversorgung, einem freien Zugang zu städtischen Infrastrukturen und einer umfassenden Bewegungsfreiheit artikuliert sich in den Protesten auch das Begehren auf Mitbestimmung, Selbstverwirklichung und Gestaltung künftiger Entwicklungen.

Im Unterschied zu den sozialen Kämpfen der fordistischen Ära müssen soziale und politische Rechte heute jedoch immer öfter privaten AkteurInnen abgetrotzt werden. Der Abschied von der Wohlfahrtsorientierung und die Etablierung unternehmerischer Strategien in der Stadtpolitik sind mit der Durchsetzung von Formen des Regierens verbunden, in der die Herstellung eines Konsens die Austragung von Konflikten ersetzt, in der ein technokratisches Management an die Stelle von demokratischen Verfahren tritt und ein depolitisierter Populismus die Fragen der Macht und struktureller Widersprüche aus den öffentlichen Auseinandersetzungen verdrängt.

Recht-auf-Stadt-Bewegungen stehen für die Praxis der Aneignung und bieten eine Klammer zur Kooperation verschiedener stadtpolitischer AkteurInnen. Insbesondere in der Fähigkeit der neuen städtischen Bewegungen, aus den vielfältigen Fragmentierungen etwas Gemeinsames zu erschaffen, erlangen städtische Utopien und Perspektiven der Repolitisierung konkrete Gestalt. Die in den Protesten aufblitzenden Momente der Aneignung, der Selbstermächtigung und der Solidarität zeigen: Die Stadt von Morgen entsteht nicht auf Reißbrettern und in Lesesälen, sondern liegt auf der Straße.

Andrej Holm ist Sozialwissenschaftler, Stadtsoziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich.

Quelle: urbanize! 2013

BUND bezweifelt den korrekten Ablauf des Verfahrens um die Erddeponie „Sauren Spitz“


„Verwirrung“ berechtigt
„Wieder einmal wurden“, so Rainer Blum vom BUND Kreisverband Reutlingen, „bei einem gravierenden Eingriff in Natur und Landschaft die Spielregeln eines „guten“ Verfahrens nicht beachtet.“
Dass heißt:
  1. Unzureichende Beteiligung der Naturschutzverbände. So wurden Gutachten zum Arten- und Biotopschutz nur auf mehrfaches Nachfragen – zwei davon erst nach Veröffentlichung des Planfeststellungsbeschlusses – ausgehändigt. Und das, obwohl die Fachleute der Verbände bei frühzeitiger Beteiligung mit Vorschlägen zu wirksamen Naturschutzmaßnahmen konstruktiv mitwirken könnten. Im Übrigen enthalten die unter Zeitdruck erstellten Gutachten fachliche Fehler und Ungereimtheiten z. B. bezüglich der Populationsgröße bzw. Schutzwürdigkeit von Salamander bzw. Steinkrebs. Das Vorkommen diverser, geschützter Arten konnte nur stichprobenartig kontrolliert werden.
  2. Nicht ausreichende Prüfung von alternativen Standorten bzw. der ortsnahen Wiederverwertung des Erdaushubs des Scheibengipfeltunnels und anderer Bauprojekte. Die Deponie-Erweiterungsfläche grenzt direkt an ein europaweit geschütztes FFH-Gebiet  – das natürlich von den Bauarbeiten und dem Betrieb beeinträchtigt wird – und wäre mit ihrem Waldmeister-Buchenwald, in dem außerdem zahlreiche 150 – 200-jährige Eichen eingestreut waren mit diversen besonders geschützten Arten bereits ebenfalls FFH –würdig (gewesen!). Deshalb sprachen sich im Verfahren nicht nur die Naturschutzverbände sondern auch der städtische Forst gegen diesen Standort aus.
  3. Entgegen der Pressemitteilung der Stadt Reutlingen wurden ein Großteil der vorgeschlagenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für geschützte Tierarten zu spät, erst nach massiven Hinweisen der Naturschutzverbände auf deren rechtliche Verbindlichkeit und außerdem bis heute nicht im erforderlichen Maße umgesetzt – während große Flächen des Waldgebietes bereits zerstört wurden. Gerade weil vom Vorhabensträger Technischer Betriebsdienste RT noch längst nicht genug Ersatzlebensräume gefunden bzw. geschaffen wurden, geht der BUND davon aus, dass nur ein geringer Teil der umgesiedelten, umgesetzten und vergrämten Tiere eine Überlebenschance haben.
In den Fachgutachten wird ein langjähriges Monitoring, also eine Kontrolle zur Wirksamkeit der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gefordert. Der BUND fordert Informationen darüber, wie dies fachlich korrekt (die umgesiedelten Tiere wurden nicht markiert) ausgeführt werden kann und ob die Finanzierung des Monitorings gesichert ist.
Abschließend: Nicht nur Salamander, Fledermäuse und andere Tiere leiden unter der Zerstörung ihres Lebensraumes sondern auch Spaziergänger, denen im dicht besiedelten Albvorland ein weiteres Stück Erholungsraum genommen wird.

WahlKrampf: klebrig und ein Anschlag auf Diabetiker

Schlagwörter

, , , ,


der regionale Wahlkampf treibt mal wieder seltsame Blüten:

um Aufmerksamkeit zu erhaschen kocht die Kandidaten der Spezial-Demokraten auf Youtube bäbbiges rotes Gsäls mit dem unschwäbischen Untertitel:

„leckeren Erdbeer-Brotaufstrich für meine Wählerinnen und Wähler“ …….. oder

man könnte sich über den Hinrnfurz jetzt auslassen, aber

nichts gsagt isch au scho zviel!

 

Bundestag: Datenschutz verramscht in 57 Sekunden

Schlagwörter

, , ,


mal was anderes….. was uns aber alle betrifft, insbesondere im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion um die NSA und Snowden:

Unglaublich aber wahr. Unsere Volksvertreter im Bundestag haben mit 30 Abgeordenten (vom 620) in 57 Skunden das neue Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens verabschiedet !

Glaubt Ihr es nicht?

dann schaut mal hier:

187. Sitzung vom 28.06.2012
Tagesordnungspunkt 21: Fortentwicklung des Meldewesens (MeldFortG)
Zweite und dritte Beratung

Die Verabschiedung des Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens in voller Länge (Youtube)

so gesehen: Assi NPD

Schlagwörter

, , , , ,


ich gebs mal weiter , echt knuffig…

die freien gedanken

echt: so hat sich die braune Scheisse heute uns in Reutlingen präsentiert, da ist nichts gestellt oder mit einer Bildbesarbeitung manipuliert:

Nazis in Reutlingendarf gerne weiter verbreitet werden, steht unter der CC-Lizenz (bitte mit Verlinkung auf diese Seite)

mehr kommt noch…..

Ursprünglichen Post anzeigen

Pilz, Kreher oder Häfele …. wer wird der Herr der Reutlinger Kohle?

Schlagwörter

, , , , , ,


ok, der Reutlinger SPD sitzt das Debakel um ihren Kandidaten vermutlich noch heftig in den Knochen, wen wunderts. Das sie es nicht ganz einfach hat, einen geeigneten Kandidaten zu finden, ist auch klar.

Nur was die CDU jetzt abliefert, ist jetzt aber auch nicht ganz der richtige Stil. Trotz der Beteuerung, dass die SPD ein Vorschlagsrecht hat, stellt sie nun einen eigenen Kandidaten auf und schickt ihn ins Rennen.

Dies macht die Wahl im September nicht einfacher. Es gibt schon zwei Kandidaten: einer ist mit Pilz wohl bekannt und geachtet in Reutlingen und einen Kandidaten der vorschlagsberechtigten Spezialdemokraten: den „Leiter der Abteilung Außenbeziehung im Geschäftsbereich des Stuttgarter Oberbürgermeisters Fritz Kuhn“ einem Herrn Alexander Kreher (ohne Parteibuch) und nun noch einen im Urlaub überraschten Herrn Walter Häfele (53), Kandidat der CDU.

Ich bin der Meinung, dass dies nicht der gewünschte Stil ist, den ich von den Kommunalpolitik erwarte. In letzte Zeit geht es immer weniger um die Stadtgemeinschaft, immer mehr wird reines Parteilkalkül sichtbar.Ich wünsche mir verläßliches politisches Personal für einen so wichtigen Posten wie den Finanzbürgermeister, das nicht von Anfang an zwischen den parteipolitische Partikularintressen zerreiben wird, egal wer den Posten bekommt, hat es von Anfang an schwieriger, und das vollkommen unnötig. (euml)

Last-Minute-Kandidat der SPD stell sich selber vor

Schlagwörter

, , , , , ,


Alexander Kreher hat sich Kandidat der SPD für das Amt des Reutlinger Finanz- und Wirtschaftsbürgermeisters kurz vor Schluss beworben. Er selbst ist parteilos.

Der 46-jährige Kreher arbeitet seit 15 Jahren bei der Stadt Stuttgart und leitete zuletzt die Abteilung für Außenbeziehungen mit dem Schwerpunkt Städtepartnerschaften. Vorher war der SPD Kandidat im Bereich der Wirtschaftsförderung aktiv.

13 Kandidaten bewerben sich jetzt um die Rist-Nachfolge. Bekannt bisher sind der Reutlinger Kämmerer Frank Pilz, der CDU-Mann Walter Häfele und der Pfullinger Wirtschaftsförderer Uwe Schiebel.

Mal schauen, welche Überraschungen an Kandidaten noch bekannt werden, vielleicht mal wieder eine Kassiererin vom Aldi?

Finanzbürgermeister – Kämmerer Pilz tritt erneut an. CDU präsentiert Kandidaten, SPD hat einen, aber sagt nicht, wen

Schlagwörter

, , , , ,


Der derzeitige Kämmerer Frank Pilz wirft seinen Hut erneut in den Ring für die Wahl zum Finanzbürgermeister. Auf Nachfrage bestätigte er gestern seine Bewerbung für die zweite Runde zur Wahl des Reutlinger Finanzbürgermeisters.

Dies ist mutig und zeigt, dass hier jemand etwas verändern will, ziehe den Hut!

und was hört man von den im Gemeinderat sitzenden Fraktionen?

Die SPD, immer noch komplett irritiert von ihrem „Rohrkrepierer Thomma“ (was für eine Bezeichnung aus dem GEA) hat kurz vor Bewerbungsende noch einen »sehr qualifizierten Bewerber« aus dem Hut gezaubert. Viel mehr war dem Fraktionsvorsitzenden Treutlein auf Nachfrage nicht zu entlocken, was den nur den Schluss zuläßt, so sicher ist sich die SPD nicht.

Neben einer Kassiererin hat sich im Auftrag der CDU ein Jurist mit dem Namen Walter Häfele beworben. Auf einer Pressekonverenz hat ihn die CDU vorgestellt, aber ohne dessen Anwesenheit. Nein, er leiß aus dem Urlaub vermelden, was ihn unter der Achalm reizt. Den Blick von außen habe er in Rechnungshof, in Steuerverwaltung und Ministerien gehabt. Nun möchte er im Rathaus „unmittelbar gestaltend tätig werden und zwar konsens-erzeugend über die Parteigrenzen hinweg.“

Na das ist ein Bild! Reutlingen scheint ein schwieriges Pflaster zu sein, für alle höheren Stellen. Das wird ja noch spannend!